Key Visual der Kulturkonferenz. Aufschrift: 9. Westfälische Kulturkonferenz 11.10.2019 Ruhrfestspielhaus Recklinghausen

 


Programm

Ab 09:30 Uhr  Ankommen und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr  Begrüßung
Matthias Löb, LWL-Direktor
Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Holger Freitag, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte der Stadt Recklinghausen

10:15 Uhr  Auftakt: Positionierung  „Kultur für alle“ oder „Kultur von allen?“
Christian Kreppel, Leiter des Kulturamts und Theaters der Stadt Schweinfurt
Heike Kropff, Leiterin der Abteilung Bildung/ Kommunikation der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

11:00 Uhr  Arbeitsgruppen:    Szenarien aus unterschiedlichen Perspektiven
Szenario 1: aus der Perspektive der Politik
Szenario 2: aus der Perspektive der Verwaltung
Szenario 3: aus der Perspektive der Kulturschaffenden und Kulturanbieter
Szenario 4: aus der Perspektive der Öffentlichkeit/ Publikum/ Kulturnutzer/ Interessenverbände
Szenario 5: aus der Perspektive der Kulturvermittler

13:00 Uhr  Mittagessen

Ab 13:30 Uhr  Marktplatz
Projekte und Ideen aus Westfalen-Lippe

15:00 Uhr  Ergebnisse und Abschlussplenum
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin
Andrea Hankeln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Vertreterinnen und Vertreter aus den Arbeitsgruppen

15:45 Uhr  Verabschiedung
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin

16:00 Uhr  Ende der Konferenz

Im Anschluss an die Kulturkonferenz bieten wir Ihnen eine Führung durch das Ikonen-Museum in Recklinghausen an. Die Führung dauert eine Stunde und kostet 3 Euro.  

Ihre Einladung zur Westfälischen Kulturkonferenz erhalten Sie Anfang September. Dann ist auch die Anmeldung zut Konferenz möglich.


Kulturland Westfalen: Selbermachen

Kultur für alle – diese Forderung Hilmar Hoffmanns hat auch nach vierzig Jahren nichts von ihrer Unmittelbarkeit verloren. Im Zeitalter der digitalen Transformation gibt es mittlerweile jedoch neue Gestaltungsmöglichkeiten der Kultur. Gleichzeitig gibt es eine wachsende Anzahl kultureller Initiativen „von unten“. Eine Kultur der Praxis, des Selbermachens, scheint sich immer mehr zu etablieren, die zum Teil weit über die Grenzen des traditionellen Kulturbetriebs hinausreicht. Neue Formen der Beteiligung und Kommunikation stellen die bisherigen Perspektiven auf den Kopf. Die Rollen aller an kulturellen Prozessen beteiligten Akteure – Kunst- und Kulturschaffende, Publikum und Fördergeber – und damit verbundene Anforderungen ändern sich grundlegend.

Mit Ihnen gemeinsam wollen wir aus unterschiedlichen Perspektiven Szenarien entwickeln und diskutieren. Was war früher der Anspruch? Was wollen wir heute? Was ist tragfähig für die Zukunft?

Zusätzlich können Sie sich auf einem Marktplatz am Nachmittag über Projekte, Ideen und Einrichtungen zum Thema „Selbermachen“ informieren.


 

Die Stadt Recklinghausen ist Veranstaltungspartner.