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Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: Preisträger des OWL Kulturförderpreises – Die Craemer Gruppe

18.01.2019

In der Kategorie „Großes Unternehmen“ ging der OWL Kulturförderpreis 2018 an die Craemer Gruppe. Das 1912 gegründete Unternehmen ist international tätig in den Bereichen Metallumformung, Kunststoffverarbeitung und Werkzeugbau. Es hat fünf europäische Standorte.

Dass Kultur fest im Unternehmensgedanken verwurzelt ist, zeigt das Engagement der Craemer Gruppe am zentralen Standort Herzebrock-Clarholz. Dort hat sie sich um die Pflege und den Schutz des kulturellen Erbes verdient gemacht: Die Craemer Holding GmbH stellte der Gemeinde das Zumbusch-Geburtshaus, zugleich ehemaliger Verwaltungssitz des Unternehmens, für karitative, sozial-kulturelle und heimatkundliche Zwecke kostenlos zur Verfügung. Die Unternehmerfamilie übernahm die Kosten für die Sanierung und den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes. Daraufhin konnte dort Zumbusch-Museum 2011 eröffnet werden. Zumbusch war ein bedeutender Monumentalplastiker – bekannt zum Beispiel für das Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica.

Alle fünf Jahre wird von der Caspar-von-Zumbusch-Stiftung ein Preis an junge Künstlerinnen und Künstler verliehen, deren Werke dann im Museum ausgestellt werden. So wird eine Brücke geschlagen zwischen historischen Wurzeln und der Gegenwart.
Kulturelles Engagement zeigt die Craemer Gruppe außerdem durch den unternehmenseigenen Chor.

In der Kategorie „Kleines Unternehmen“ des OWL Kulturförderpreises wurde der Weinhandel Plat in Blomberg und in der Kategorie „Mittleres Unternehmen“ die Seidensticker Group in Bielefeld ausgezeichnet.  Den Sonderpreis erhielt die Synaxon AG in Schloß Holte-Stukenbrock.
In jedem Jahr wird kleinen, mittleren und großen Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe, die sich in besonderer Weise für die Förderung von Kunst und Kultur in der Region einsetzen, mit dem OWL Kulturförderpreis ausgezeichnet.

 

Die Website des Unternehmens: craemer.com