Tipp der Woche: „Cowboy & Indianer“ in Dortmund

06.08.2018

Derzeit ist in Dortmund die Familienausstellung „Cowboy & Indianer – Made in Germany“ zu sehen. Die Ausstellung bleibt bis zum 21. Oktober im Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

Die Ausstellung behandelt, wie sehr unsere Kultur in Wort, Bild und Film von zumeist deutschen Klischees über den Wilden Westen geprägt ist. Dabei legt sie den Fokus auf die Rezeptionsgeschichte und nicht auf die historische Wirklichkeit des Wilden Westens. Es geht um das Indianerbild, das von Generation zu Generation in unseren Köpfen lebt.

Dass die Ausstellung in Dortmund gastiert, hat einen lokalgeschichtlichen Bezug: 1891 war die berühmte Show Buffalo Bills im Fredenbaumpark zu sehen. Somit stößt der Besucher gleich zu Anfang auf eine Inszenierung der damaligen Arena sowie historische Fotos und Zeitungsausschnitte von diesem Ereignis.  Im Folgenden wird auf die Darstellung des Wilden Westens in der Popkultur, besonders im Film, eingegangen. Dabei geht es zum Beispiel um die Drehorte bekannter deutscher Westernfilme. Darüber hinaus werden die Kostüme berühmter Westerndarsteller wie Pierre Brice als Winnetou oder Marlene Dietrich als Barfrau in „Der große Bluff“ gezeigt.

Ergänzt wird die Ausstellung um Mitmachangebote, die alle Generationen zum Spielen einladen. So gibt es einen Kletterfelsen, ein Indianerdorf mit Lagerfeuer und Hörstationen sowie ein interaktiver Saloon. 

Informationen unter:

www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/mkk/ausstellungen_1

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