Kulturland Westfalen: raus aufs Land

Am 4. Oktober fand in Gütersloh die Westfälische Kulturkonferenz statt. Über 350 Künstler und Kulturschaffende, Anbieterinnen, Förderer und Partnerinnen von Kunst und Kultur in Westfalen-Lippe setzten sich mit den Herausforderungen und Perspektiven der Kulturarbeit in den ländlichen Regionen auseinander. Im Zentrum der Konferenz standen Fragen nach der realen und digitalen Mobilität, zum Beispiel wie Kultureinrichtungen im automatisierten Individualverkehr der Zukunft erreichbar sein werden.


Das war die Westfälische Kulturkonferenz 2018

Westfälische Kulturkonferenz 2018: Ergebnisse Teil 1

Westfälische Kulturkonferenz 2018: Ergebnisse Teil 2

Westfälische Kulturkonferenz 2018: Ergebnisse Teil 3


Dokumentation

Bericht (folgt)

Gesamtprotokoll der Foren (folgt)

Programm

Porträts der Mitwirkenden

Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer  (folgt)

Presseinformation vom 8.10.2018 

Einladungsfolder mit Programm


Bildergalerie

Fotos: LWL/Stefan Althaus

Registrierung im Foyer
Büchertisch im Foyer
Zeit für Vernetzung

Begrüßung
Prof. Ulrike Grabski-Kieron definiert ländliche Räume
Vertreter der zehn Foren stellen diese vor
Referenten, Moderatoren, Impulsgeber der zehn Foren
NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen
Spoken-Word Künstlerin Theresa Hahl
Podiumsdiskussion

In einem Forum
In einem Forum
In einem Forum
In einem Forum

Verabschiedung Matthias Bongard, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger und Projektleiterin Dr. Yasmine Freigang
Das Tipi der Textile 2018 in Schmallenberg

Programm

ab 9:30 Uhr Eintreffen, Registrierung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr   Begrüßung
Dieter Gebhard, Vorsitzender der LWL-Landschaftsversammlung
Dr. Christine Disselkamp, Stellvertretende Landrätin des Kreises Gütersloh

10:30 Uhr   Impuls
Land in Sicht: Lage und Perspektiven ländlicher Räume in NRW
Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

11:00 Uhr   Impuls
Kunst und Kultur außerhalb der Metropolen. Kulturpolitische Perspektiven des Landes
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

11:30 Uhr   Raus aufs Land. Diskussion mit
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin
Andreas Kimpel, Vorsitzender des Kultursekretariats NRW Gütersloh
Theresa Hahl, Spoken-Word-Künstlerin
Dr. Jörg Hillebrand, Geschäftsführer der Neuen Philharmonie Westfalen

12:30 Uhr   Mittagspause mit Suppenimbiss

13:30 Uhr   Foren 1 bis 10 (1. Runde)

Ausführliche Informationen zu den zehn Foren finden Sie hier.

Forum 1 Wenn Kunst auf’s Land geht
Forum 2 Werne up’n Patt – Der Berg geht zum Propheten
Forum 3 Schmallenberg spinnt neue Fäden
Forum 4 Wir machen mobil - bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen
Forum 5 Wir wagen es vorauszudenken: SMART-Railway
Forum 6 Mobiles Münsterland – Reallabor für Mobilität im ländlichen Raum
Forum 7 Die OWL.Kultur-Plattform: Kultur in der Fläche neu erlebbar machen
Forum 8 Dritte Orte für ländliche Räume? Kreativer Wissensaustausch!
Forum 9 In Bewegung setzen
Forum 10 Kultur als Teil der Daseinsvorsorge

15:00 Uhr   Kaffeepause

15:30 Uhr   Foren 1 bis 10 (2. Runde)

17:00 Uhr   Resonanzen, Ausblick und Verabschiedung
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin

17:30 Uhr   Ende der Konferenz

Gesamtmoderation: Matthias Bongard 


Kulturland Westfalen: raus aufs Land

Kunst und Kultur tragen in den ländlichen Räumen wesentlich zur Gestaltung unseres Zusammenlebens und zur regionalen Identität bei. Doch was sind ländliche Räume in Westfalen-Lippe überhaupt? Warum liegen auch hierzulande der Stadtrand, der Ortsteil und das Dorf selten im Aktionsradius des klassischen Kulturbetriebes? Wie kommen künftig in dünn besiedelten Gebieten Kunst und Kultur zu den Menschen oder umgekehrt die Menschen zu Kunst- und Kulturangeboten? Welche guten Beispiele von mobilen, dezentralen Konzepten und Möglichkeitsräumen gibt es und welche Rolle spielt die künstlerische Qualität? Wie können die Akteure in Stadt und Land voneinander profitieren? 

Vor dem Hintergrund des Wandels unserer Gesellschaft wird eine der großen Herausforderungen sein, neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Zentrum und Peripherie, urbanen und ländlichen Räumen, Kultur- und Bildungseinrichtungen zu entwickeln und die Erreichbarkeit von kulturellen Angeboten zu verbessern.

Bei der achten Westfälischen Kulturkonferenz gibt es die Möglichkeit, nach- und weiterzudenken über die Potenziale von Kunst und Kultur, in der Zusammenarbeit von Stadt und Land den Wandel aktiv zu gestalten.


Die Westfälische Kulturkonferenz findet in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft statt.