Forum 7

„Mal eben“ geht nicht: Kooperation ist schneller gesagt als getan

Museumsarbeit in ländlichen Räumen unterliegt im Prinzip den gleichen Anforderungen wie in den Städten. Auch die Erwartungen der Besucherinnen und Besucher gleichen sich. Was auf dem Land jedoch anders zu sein scheint: Hier wird es viel öfter als erstrebenswert angesehen oder von Entscheidern gefordert, sich zu vernetzen und mehr zusammenzuarbeiten.

Etliche Fragen liegen nahe: Kann durch solche Kooperationen womöglich die Vielfalt des kulturellen Erbes besser sicher gestellt werden? Wer könnte wie auf eine gute Weise zusammenarbeiten? Und: Brauchen „die Großen“ in der Stadt „die Kleinen“ auf dem Land wirklich nicht, wie es aus städtischen Zentren oft zu vernehmen ist? Bessere Kooperationen sind schnell gefordert, sie in die Tat umzusetzen ist dagegen oft sehr komplex.

In diesem Forum soll gemeinsam überlegt werden, wie alle Beteiligten profitieren können. Vor allem soll es um Hoffnungen, Wünsche, Erwartungen und Realitäten gehen. Neben aktuellen Studien dienen drei sehr unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit als Ausgangspunkt für die Diskussion.

Impulse:
Ralf Ebert, Stadtart (Dortmund)
Stephan Sensen, Leiter der Museen des Märkischen Kreises und Vorsitzender WasserEisenLand – Industriekultur in Südwestfalen e. V. (Altena)
Bettina Rinke, Geschäftsführerin der Museumsinitiative OWL (Detmold)
Corinna Endlich, Leiterin der Abteilung Kultur des Kreises Borken (Vreden)

Moderation:
Susanne Treutlein, zuständig im Kreis Steinfurt für Tourismusförderung und Regionalmarketing

Protokoll:
Sarah Pfeil, wiss. Volontärin in der LWL-Kulturabteilung (Münster)

Protokoll  hier herunterladen

Impuls von Ralf Ebert hier herunterladen

Weitere Informationen:
Studie Museumspartnerschaften zwischen Stadt und Land

Studie StadtLandKultur – Museumspartnerschaften

Gute Beispiele:
WasserEisenLand
www.wassereisenland.de

Museumsinitiative in OWL
www.museumsinitiative-owl.de

kult Westmünsterland
www.kult-westmuensterland.de