Forum 5

Gebaute Geschichte erhalten und schützen

Experten gehen davon aus, dass über die eingetragenen Denkmäler hinaus 30 Prozent des Baubestandes als erhaltenswert und schutzwürdig einzustufen ist. Gerade diese Bauten sind ganz wesentlich für die Authentizität von Orts- und Stadtbildern und ganzen Kulturlandschaften. Dieses kulturelle Erbe birgt ein strategisches Potenzial – auch und gerade dann, wenn das Thema aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet wird.

Es gibt große regionale Unterschiede bezüglich der Sensibilität, mit der diese besonders erhaltenswerten Bauten erfasst und behandelt werden. Gleichzeitig gibt es noch Defizite bei den rechtlichen und planerischen Instrumenten, die Bauämtern, Architekten und Stadtplanern in diesem Zusammenhang zur Verfügung stehen. Das Forum möchte mit vielen Beispielen aus der Praxis für einen achtsamen wie kreativen Umgang mit der „gebauten Geschichte“ sensibilisieren. Dabei liegt das Augenmerk auf ihrem gestalterischen Wert für die Stadtentwicklung und die Kulturlandschaft.

Impulse:
Michael Arns, Architekt BDA, Vizepräsident der Architektenkammer NRW (Freudenberg/ Düsseldorf)
Bernhard Bußwinkel, Leiter der Abteilung Bauen, Wohnen, Immissionen des Kreises Gütersloh
Prof. Dipl.-Ing. Oliver Hall, Professor für Stadtplanung und städtebauliches Entwerfen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur an der Hochschule OWL (Detmold)

Moderation:
Tim Rieniets, Geschäftsführer der Landesinitiative StadtBauKultur NRW (Gelsenkirchen)

Protokoll:
Elena Biermann und Meike Rehborn, Hochschule OWL (Detmold)

Protokoll hier herunterladen

Impuls von Prof. Hall hier herunterladen

Weitere Informationen:
Architektenkammer NRW
www.aknw.de/startseite

StadtBauKultur NRW
www.stadtbaukultur-nrw.de

Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW
www.historische-ortskerne-nrw.de/index.php

Bündnis für Baukultur
www.lwl.org/dlbw/buendnis-baukultur

Gutes Beispiel:
Projekt Heimatwerker in Nieheim
www.heimatwerker.nrw