Foren

Forum 1

Alles eine Frage des Geldes?
„Die Partizipation der gesamten Gesellschaft an Kultur wird durch eine verschärfte Tendenz zur Armut und deren Auswirkungen in Westfalen negativ beeinflusst.“ Diese These von der Westfälischen Kulturkonferenz 2012 ist Ausgangspunkt für das Forum. Wie hat sich die Lage entwickelt? Welche Barrieren erwachsen aus der verschärften Armutstendenz? Können ein erweitertes Kulturverständnis und mehr mobile Kulturangebote Barrieren überwinden oder abbauen? Welche Rolle spielt die Digitalisierung in diesem Zusammenhang? Die Idee der Kulturloge und andere Projekte zeigen, wie bürgerschaftliches Engagement und soziale Netzwerke wirken.
Vera von Achenbach, Krewink – Kreativwerkstatt Inklusion
Brigitta Blömeke, Kulturloge Ruhr

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www.kulturloge.ruhr

Forum 2

Mobilität
Inklusion macht deutlich, dass alle Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Stärken ausgestattet sind. Behinderungen – sichtbar oder unsichtbar – sind Ausdruck individueller Persönlichkeit. Ziel des Forums ist es, Wege zu diskutieren, wie dieser Individualität Raum gegeben werden kann. Mit Blick auf „Mobilität“ heißt das auffindbar, begehbar, benutzbar – alleine und in Gemeinschaft.
Uli Beele, Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
Dr. Regine Prunzel, LWL-Kulturabteilung
Mit Impulsen von:
Uli Beele, Nahverkehr Westfalen-Lippe und Anke Schwarze, Agentur Barrierefrei NRW
Petra Möller, Kulturservice Stadt Rheine und Lars Krolik, Kulturbüro Münsterland
Anja Hoffmann, LWL-Industriemuseum und Ursula Fuss, Architektin, sowie
Andreas Vincke, Altenzentrum am Schwesternpark – Feierabendhäuser Diakonie Ruhr

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Forum 3

Sehen und hören
Das Thema Inklusion ist endlich in der Kultur angekommen. Es geht nicht mehr um das „Ob“, es geht nun um das „Wie“. Kulturfachleute, Gestalter und Architekten arbeiten an konkreten Lösungen. Sie sollen die praktischen Forderungen von Menschen mit Beeinträchtigungen beim Sehen und Hören erfüllen, aber auch ästhetischen Ansprüchen genügen. Wir diskutieren über Ziele, Hürden und Fortschritte mit einer Museumsleiterin und einem Gestalter und präsentieren einige Beispiele, die Mut machen für Kultureinrichtungen der Zukunft.
Dr. Ulrike Gilhaus, LWL-Museumsamt
Annette Schlatholt, Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW
Dr. Anne Kugler-Mühlhofer, LWL-Industriemuseum
Eik Wessler, Oktober Kommunikationsdesign GmbH

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Forum 4

Verstehen und verstanden werden – Inklusion ist (auch) eine Frage der Kommunikation
Wir begegnen einander, wir tauschen Informationen, Meinungen und Gefühle aus. Dies gelingt mal besser und mal schlechter. Kommunikation gelingt, wenn wir verstehen, was unser Gegenüber mitteilen möchte und wenn wir im Gegenzug mit unserem Anliegen verstanden werden. Die Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne geistige Behinderung ist oft dadurch erschwert, dass die Art, sich dem jeweils anderen mitzuteilen, für diesen fremd ist und nicht verstanden wird. Inklusion kann nur gelingen, wenn wir diese Barriere abbauen oder überwinden. Was und wie können wir voneinander lernen, um das zu erreichen? Und wie können Kunst und Kultur dazu beitragen, dass wir uns in einer inklusiven Gesellschaft besser verstehen und verstanden werden?
Marion Frohn, Unternehmenskommunikation Lebenshilfe Bonn e. V.
Doris Langenkamp, Lebenshilfe Münster e. V.
Michael Angly, Wir Menschen mit Lernschwierigkeiten in Münster (WiM)

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Forum 5

Inklusive Kunst im Spannungsfeld zwischen Therapie und Selbstverwirklichung
Inklusive Kunst kennt viele Ausdrucksformen. Aber was ist das Besondere daran – für die Schaffenden und Betrachter, Hörer, Zuschauer? Welche Grundlagen müssen von wem geschaffen werden, um inklusive Kunstproduktionen zu gewährleisten? Und welche Widersprüche gibt es? Wo reiben sich Anspruch und Realität? Welche Räume braucht inklusive Kunst?
In dem Forum gilt es, die Unsicherheiten im Umgang mit dem Themenfeld Kunst und Inklusion durch praktische Beispiele, Erfahrungen und neue Erkenntnisse zu überwinden.
Andre Sebastian, Kulturbüro Münsterland
mit Impulsen von:
Klaus-Peter Kirchner, Aktion-Kunst-Stiftung
Lis Marie Diehl, Dortmunder Modell: Musik
Annette Knuf und Manfred Kerklau, Schrägstrichtheater

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www.directartgallery.de
www.aktion-kunst-stiftung.de

www.schraegstrich-theater.de

Forum 6

Die Kunst der Inklusion
Von der Barriere zur Kunst der Inklusion – was steckt eigentlich im Begriff und in der Idee der Inklusion? Künstlerische Impulse regen in diesem Forum zum Austausch, zum Experimentieren und zur Entwicklung von Ideen und Lösungen für das eigene Arbeitsumfeld an. In der Inklusion liegt mehr Handlungspotenzial als viele denken. Hier wird erlebbar, wie gerade die Kunst mit ihren ästhetischen Prinzipien neue Möglichkeiten auch für gesellschaftliche und organisatorische Prozesse eröffnet.
Heike Herold, LWL-Kulturabteilung
Matthias Gräßlin,Theaterwerkstatt Bethel
Jessica Kühn, Lotti Kluczewitz, Berit Meiners, Cathrin Wöstenfeld, Alfred Schultz und Mitja Brinkkötte, Volxtheater der Theaterwerkstatt Bethel

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www.theaterwerkstatt-bethel.de