Der Beirat bei einer Sitzung in Paderborn. Sitzungsraum mit Gesprächsrunde, einem Modell des Gebäudes in der Mitte und eine an die Wand geworfene Präsentation zum Entwurf.

Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: Der mobile Baukulturbeirat für Westfalen

06.03.2019

 

Der Mobile Baukulturbeirat des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) begleitet und berät seit Ende 2018 Kommunen bei wichtigen städtebaulichen und architektonischen Projekten und Prozessen, zum Beispiel zur Freiraumgestaltung, zur Förderung von Mobilität, Beteiligung und Kommunikation. Damit unterstützt er vor allem kleine und mittelgroße Kommunen, in denen kein eigener Beirat vorhanden ist.

Das Projekt wurde ins Leben gerufen von der LWL-Baukultur, StadtBauKulturNRW und der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW).

Die LWL-Baukultur hat eine Koordinationsstelle eingerichtet. Dort kann je nach Bedarf der mobile Baukulturbeirat eingefordert werden. Das Beraterteam besteht aus Architekten, Stadtplanern beziehungsweise Stadtbauern und Raumplanern, Freiraumplanern, Vertretern der LWL-Baukultur und StadtBauKultur NRW.

Im September 2018 kam der mobile Baukulturbeirat zum ersten Mal zum Einsatz. In Paderborn beriet er bei der Weiterentwicklung eines Fassadenentwurfes für den Neubau des Hauptbahnhofes.

 

Mehr Informationen unter:

www.lwl-baukultur.de/de/mobiler-beirat/
stadtbaukultur-nrw.de/site/assets/files/6813/mobiler-baukulturbeirat-infoblatt.pdf
www.lwl-baukultur.de/media/filer_public/c6/26/c626d634-f4e3-44d6-a783-80dfda901bd9/baukulturbeirat_neubau_hauptbahnhof_paderborn.pdf

 

Gute Beispiele aus der Kulturarbeit

In Westfalen-Lippe gibt es viele ausgezeichnete Formen und Projekte der Kulturarbeit, die nachahmenswert sind. Aufgrund der Größe der Region und ihrer Vielgestaltigkeit sind diese guten Beispiele häufig nur in einem kleineren Umfeld bekannt. Das ist schade, weil damit die Chancen, für die eigene Arbeit zu lernen, zu gering sind.
Wir stellen daher in lockerer Folge gute Beispiele von Projekten und Initiativen vor, auf die wir bei unserer Arbeit stoßen. Über Hinweise auf weitere gute Beispiele aus der Kulturarbeit freuen wir uns.
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