Foto: LWL/Yasmine Freigang

Das Netzwerk Kulturplanung diskutiert über strategische Kulturplanung in Coronazeiten

Das Netzwerk Kulturplanung hat sich am 29. Oktober 2021 das erste Mal digital getroffen. 30 Fachleute diskutierten in einer Videokonferenz über Kulturplanung in Coronazeiten. Die Impulsgeber:innen Kirsten Minkel (Arnsberg), Johanna Trockels (Bielefeld), Claudia Schwidrik-Grebe und René Lankeit (beide Marl) teilten ihre Erfahrungen mit der Durchführung ihrer Kulturplanungen während der Pandemie.

Aus dem lebendigen Austausch ergaben sich ein paar gemeinsame Erfahrungen. So war man sich einig, dass digitale Beteiligungsformate die Dynamik und Bindungspotenziale von Präsenzveranstaltungen nicht ersetzen können. Es empfiehlt sich, wenigstens die Abschlussveranstaltung zu einem Planungsprozess analog durchzuführen. Allerdings haben digitale Formate den erheblichen Vorteil, dass andere Zielgruppen wie Jugendliche besser erreicht werden und in die Planungsprozesse einbezogen werden können.

Eine Pause in Kleingruppen sowie 1-zu-1-Speednetzwerk-Sessions aktivierten den Austausch zwischen den Teilnehmer:innen. Die durchweg positive Resonanz auf diese digitale Kurz-Veranstaltung werden die Moderator:innen des Netzwerks für die zukünftigen Treffen berücksichtigen; gleichwohl wünschten sich fast alle Teilnehmer:innen einmal jährlich ein analoges Zusammenkommen.