Finalist Yasuhiro Chida mit seiner Rauminstallation aus Lämpchen und Schnüren

Foto: Frank Vinken

Tipp der Woche: Ausstellung zum „International Light Art Award“ in Unna

05.08.2019

 

Im Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna sind derzeit die Werke der drei Finalisten des „International Light Art Awards“ ausgestellt.
Alle zwei Jahre verleiht das Zentrum gemeinsam mit der Innogy Stiftung den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Darauf hatten sich über 350 Künstlerinnen und Künstler aus 61 Ländern beworben.

Thema der diesjährigen Ausstellung ist die Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Dabei geht es um Wechselwirkungen von Licht und Raum.
Die drei Finalisten gehen bei der Umsetzung dieses Themas nach völlig unterschiedlichen Konzepten vor. Der japanische Künstler Yasuhiro Chida verwendet in seiner Installation „Myrkvior“ dünne Schnüre, um die Illusion der Weiten des Weltraumes zu schaffen. Die Berliner Künstlerin „Jacque Hen“ spielt in ihrer Rauminstallation dagegen mit Lichtröhren und Wasser. Das Künstler-Duo Charlotte Dachroth und Ole Jeschonnek setzen im „Negative Space of Light“ wissenschaftliche Phänomene künstlerisch um.

Das Zentrum für Lichtkunst in Unna ist das weltweit erste und einzige Museum für Lichtkunst. Es liegt in den Gewölben der ehemaligen Lindenbrauerei. Die Ausstellung ist dort noch bis zum 10 November zu sehen.

Informationen unter: www.lichtkunst-unna.de