Tipp der Woche: Fotografien von Fatih Kurceren in Gelsenkirchen

17.10.2016

Noch bis zum 14. Januar 2017 gibt es im Wissenschaftspark Gelsenkirchen Fotografien von Fatih Kurceren zu sehen. Präsentiert wird die zweiteilige Arbeit „Die 40 Tage des Musa Dagh“ und „Exodus/Nagorny Karabach“.

In „Die 40 Tage des Musa Dagh“ beschäftigt sich Kurceren mit dem in der Südtürkei gelegenen Berg Musa Dagi und seinen Bewohnern. Während des Völkermords an den Armeniern 1915 durch die Regierung des damaligen Osmanischen Reiches war der Berg Zufluchtsort für eine Gruppe von Armeniern.

Armenier flüchteten damals außerdem in die Nachbarländer, auch nach Syrien. Der aktuell schwelende Bürgerkrieg und die damit verbundene neuerliche Gefahr, als Volk massakriert zu werden, ließen viele Armenier in ihre Urheimat und das benachbarte Bergkarabach (Nagorny Karabach ) fliehen. Das aktuelle Aufeinandertreffen der syrischen Armenier mit den einheimischen Karabachern in Nagorny Karabach thematisiert der Fotograf im zweiten Teil mit dem Titel „Exodus/Nagorny Karabach“.

Der Wissenschaftspark ist geöffnet von 6-19 Uhr, samstags von 7:30-17 Uhr.

www.bildsprachen.de/ausstellungen/fatih-kurceren

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