Tipp der Woche: „Bleiben-Gehen-Zurückkehren“ in Höxter

28.03.2016

Wie ist jüdisches Leben nach der Shoa in Deutschland wieder möglich geworden?

Vom 6. April bis zum 22. Mai zeigt die Ausstellung „Bleiben-Gehen-Zurückkehren“ im Forum Jacob Pins in Höxter Porträts von jüdischen Persönlichkeiten in Deutschland nach 1945. Neben Jacob Pins zum Beispiel Inge Deutschkron und Hilde Domin, Marcel Reich-Ranicki und Ralph Giordano.

Die Portraitierten haben Naziterror oder Emigration erlebt oder nach ihrer Deportation die Vernichtungslager überlebt. Der Künstler Alexander Kapitanowski zeichnete sie nach Vorlagen, meist Fotografien. Die Zeichnungen verlangen ein genaues Hinschauen, denn Kapitanowski spielt mit persönlichen Attributen. Wer findet zum Beispiel die Brille von Jacob Pins?

Schülerinnen und Schüler des Rumpelstilzchen-Literaturprojekts am Widukind-Gymnasium Enger haben sich den unterschiedlichen Schicksalen literarisch genähert. Ohne zu wissen, wen das jeweilige Bild darstellt, haben sie Gedichte zu den Persönlichkeiten geschrieben. Eine Auswahl der Gedichte wird am Eröffnungstag vorgelesen. Die Gedichte liegen auch in der Ausstellung aus.

www.jacob-pins.de

www.widukindgymnasium.de/index.php?id=40

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