Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: "Jugend unter Dampf" in Lippe

10.03.2017

Kein Raum für Jugendarbeit? Keine Ausreden mehr mit dem fahrbaren Jugendzentrum.

Was Kreativität und Ehrenamt im Kreis Lippe hervorbringen, zeigt das deutschlandweit einzigartige Projekt „Jugend unter Dampf“. Hier dient an der Bahnmeisterei Farmbeck ein umgebauter Gepäckwaggon als fahrbares Jugendzentrum.

Das Architekturbüro alberts.architekten BDA hat zusammen mit den Jugendlichen des Vereins Landeseisenbahn Lippe e. V. das ungewöhnliche Projekt „Jugend unter Dampf“ entwickelt. Ziel des Projekts war es, die vorhandenen Strukturen und Angebote für Jugendliche im nördlichen Teil des Kreises Lippe und entlang der 30 Kilometer langen Eisenbahnstrecke besser miteinander zu vernetzen. Dafür wurde ein ehemaliger Gepäckwagen aus den 1920er Jahren von 2009 bis 2014 mit Unterstützung der Architekten instand gesetzt und mit vielen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern zu einem fahrbaren Jugendzentrum umgebaut. Dort ist nun Platz für Poetry Slam, Foto- oder Malworkshops, Schauspiel und Musik.

Der Waggon ist für das deutsche Schienennetz zugelassen und darf überall hinrollen, wo es einen Bahnhof oder ein Abstellgleis gibt.

Für ihr Engagement wurden alberts.architekten mit dem OWL Kulturförderpreis 2016 und dem Deutschen Kulturförderpreis ausgezeichnet.

www.blog.jugend-unter-dampf.de

 

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