Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: „Art-Law-Clinic“ an der Uni Münster

23.02.2018

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster startet am 26. Februar 2018 die weltweit erste „Art-Law-Clinic“. Bei diesem Projekt beraten Jurastudierende höherer Semester Studierende der Kunstakademie Münster beispielsweise in Urheberrecht.

In anderen Fächern hat sich das Modell der „Law-Clinic“ längst etabliert. Einmalig ist aber die Einrichtung einer solchen Institution speziell für Kunstrecht. Die Erweiterung der studentischen Rechtsberatung um ein Angebot im Kunstrecht ist wichtig, da sich in Zeiten der Digitalisierung auch das Kunstverständnis ändert und neuartige Kunstformen neue rechtliche Herausforderungen bergen. Die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler müssen sich etwa viel mehr mit Markenrecht befassen als früher. Die angehenden Juristen helfen ihnen bei der Beurteilung grundsätzlicher rechtlicher Fragen. Das neue Beratungsangebot soll auch das gegenseitige Verständnis zwischen den Disziplinen fördern. Darüber hinaus soll ein juristischer Leitfaden für Künstlerinnen und Kunstvermittler entstehen.
Die neue „Art-Law-Clinic" wurde initiiert von Prof. Dr. Thomas Hoeren. Er ist Direktor des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) der WWU und ist auch als Dozent an der Kunstakademie Münster tätig.  

Weitere Informationen:
www.uni-Muenster.de/news/view.php?cmdid=9380

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