Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: Konzept integrativer Theaterarbeit

27.11.2015

Das Konzept integrativer Theaterarbeit Lüdenscheid, kurz KiT, engagiert sich im Bereich Theater für Menschen mit Behinderung und führt integrative Theaterprojekte an Volkshochschulen oder mit Trägern der Behindertenhilfe durch, hat eine eigene Theatergruppe, initiiert Masken- und Theaterspektakel und bietet eine theaterpädagogische Fortbildung an. Eine weitere Herzensangelegenheit ist das Theater für Kinder, natürlich auch integrativ, in Projekten mit Grundschulen (Kultur und Schule mit dem Land NRW) oder in der eigenen Theaterschule für Kinder. Mit der Gestaltung von Theatergeburtstagen oder Workshop für Clowns bietet das KiT ein umfangreiches und kreatives Angebot im Bereich Theater und Clownerie.

Jeden Mittwoch um 18.30 Uhr treffen sich Menschen mit und ohne Behinderungen in der integrativen Kulturwerkstatt Alte Schule und üben ihr neues Stück ein. Aktuell ist das die Hochzeit auf Erden". Sie ist eine Geschichte über Sehnsucht, Gleichgültigkeit und Bösartigkeit, Hoffnung, Zuversicht, Mut, über das Erwachsenwerden, Loslassen können, Toleranz, über Himmel und Hölle und natürlich über die Liebe. Die Premiere ist für Juni 2016 geplant.

Außerdem gibt es die „Clownerie zum Mitmachen“. Ab November 2015 gibt es sieben Termine (jeden Donnerstag), an denen einfach mal hinein geschnuppert werden kann.

1996 wurde das Kit von Susanne Diebel und Thomas Wewers mit Hilfe der VHS-Lüdenscheid und dem Verein der Freunde des Johannes-Busch-Hauses ins Leben gerufen.

www.konzept-integrativer-theaterarbeit.de

 

Gute Beispiele aus der Kulturarbeit

In Westfalen-Lippe gibt es viele ausgezeichnete Formen und Projekte der Kulturarbeit, die nachahmenswert sind. Aufgrund der Größe der Region und ihrer Vielgestaltigkeit sind diese guten Beispiele häufig nur in einem kleineren Umfeld bekannt. Das ist schade, weil damit die Chancen, für die eigene Arbeit zu lernen, zu gering sind.
Wir stellen daher in lockerer Folge gute Beispiele von Projekten und Initiativen vor, auf die wir bei unserer Arbeit stoßen. Über Hinweise auf weitere gute Beispiele aus der Kulturarbeit freuen wir uns.

0

0 Kommentare

Kommentieren

CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.