Hintergrund der Kulturagenda Westfalen

Was ist das Besondere an einer Kulturentwicklungsplanung für Westfalen-Lippe?

Das Vorhaben einer Kulturentwicklungsplanung für den Raum Westfalen-Lippe ist einmalig aufgrund der spezifischen räumlichen und politischen, organisatorischen, mentalen und anderen Rahmenbedingungen. In Deutschland gibt es Kulturentwicklungsplanung bislang entweder auf kommunaler bzw. auf Kreis- oder auf Bundeslandebene. Auch der Masterplan Kulturmetropole Ruhr ist nur bedingt vergleichbar.

Wie wurde das Vorhaben konzipiert?

Das Vorhaben einer Kulturentwicklungsplanung wurde auf der Grundlage der Erklärung zur Westfälischen Kulturkonferenz 2011 als zweistufiger Prozess konzipiert.

In der ersten Stufe wurden die Grundlagen für eine Kulturplanung und ein Vorschlag für den eigentlichen Planungsprozess erarbeitet; die erste Stufe wurde mit der Westfälischen Kulturkonferenz 2012 beendet. Erst in der zweiten Stufe findet der eigentliche Planungsprozess statt. Dieser Prozess hat unter dem Namen Kulturagenda Westfalen im Mai 2012 begonnen.

Eine Steuerungsgruppe begleitet das gesamte Vorhaben fachlich.

Wie ist das Vorhaben organisiert? 

Als sinnvoll und notwendig wurde die Einbindung eines auf Kulturentwicklungsplanung spezialisierten Beratungsunternehmens erachtet. Dieses sichert die fachliche und methodische Qualität, gewährleistet Neutralität und Objektivität und erhöht die Akzeptanz des Vorhabens. In einem beschränkten Ausschreibungsverfahren wurde die Firma Richter Beratung, Osnabrück, ausgewählt.

Das Projektteam „Kultur in Westfalen“ ist Ansprechpartner im gesamten Prozess. Es unterstützt das Beratungsunternehmen vor allem in organisatorischer und kommunikativer Hinsicht und fungiert als Schnittstelle zu den unterschiedlichen Dialoggruppen.