Kultur gestalten! Fachtag für Kommunalpolitik
am 4. November 2017 in Unna

Was war der Fachtag?

Wie funktioniert Kultur in Nordrhein-Westfalen? Was macht eine gute und erfolgreiche Kulturpolitik aus? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, luden das Projekt „Kultur in Westfalen“ und das Kultursekretariat NRW Gütersloh kommunale Kulturpolitikerinnen und -politiker aus Westfalen-Lippe und den Mitgliedsstädten des Kultursekretariats für den 4. November 2017 zum Fachtag in die Lindenbrauerei Unna ein.

Ziel war es, Menschen, die sich ehrenamtlich für Kulturpolitik in den Städten, Kreisen und Gemeinden Nordrhein-Westfalens engagieren, zu informieren und die Möglichkeit zum Austausch anzubieten. Dafür stellten die Veranstalter ein großes Programm auf die Beine: Es gab Vorträge und mehrere Fachrunden über unterschiedliche Themen wie Jugendkultur, individuelle Künstlerförderung und das Kulturfördergesetz NRW. Aus diesem Angebot konnten die Teilnehmenden die Themen auswählen, die sie am meisten interessierten – und sich so nicht nur gezielt informieren, sondern auch erstklassige Kontakte knüpfen.

Für wen war der Fachtag?

Der Fachtag Kommunalpolitik richtete sich an alle ehrenamtlichen Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker, also alle Mitglieder der Fachausschüsse für Kultur sowie sachkundige Bürger in Städten, Gemeinden und Kreisen Westfalen-Lippes, den Mitgliedsstädten des Kultursekretariats NRW Gütersloh sowie des LWLs.

Wer sind die Veranstalter?

Das Projekt „Kultur in Westfalen“ bringt Kulturschaffende, Förderer und Entscheider aus ganz Westfalen-Lippe zusammen – über räumliche, organisatorische und inhaltliche Grenzen hinweg. Durch gemeinsame Aktionen und Projekte stärken die Akteure die kulturelle Infrastruktur und tragen damit auch zur Profilbildung der Region bei. Das Projektbüro ist in der LWL-Kulturabteilung angesiedelt als einziger Organisation, die in ganz Westfalen-Lippe und in allen Kultursparten tätig ist.
Weitere Informationen hier

Das Kultursekretariat NRW Gütersloh setzt sich für Kreativität, Vielseitigkeit und künstlerische Qualität in ganz Nordrhein-Westfalen ein. Zusammen mit seinen Mitgliedsstädten organisiert das Sekretariat kulturelle Projekte, die es mit Landesmitteln fördert.Weitere Informationen unter www.kultursekretariat.de.


Bildergalerie

Fotos: LWL/Mikosch

Kozma Orkestar
Matthias Löb
Horst Müller-Baß
Repräsentanten, Kooperationspartner, Projektleitung und Moderator
Dr. Paul Schrömbges
Werner Kolter
Dr. Norbert Sievers
Matthias Bongard
Quichotte
Mitwirkende
Panel 1
Panel 2
Panel 3
Panel 4
Panel 5
Panel 6
Panel 7
im Gespräch
Austausch
Abschlussplenum

Dokumentation

An dieser Stelle finden Sie einige der Vorträge und Impulse zum Herunterladen sowie vertiefende Links. Eine Dokumentation ist in Vorbereitung.

Vortrag
Dr. Norbert Sievers
Hauptgeschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.
"Der erste Landeskulturbericht als Element einer konzeptbasierten Kulturpolitik in NRW"

Vortrag
Dr. Paul Schrömbges
Erster Beigeordneter der Stadt Viersen und Vorsitzender Ständige Konferenz Kultursekretariat NRW Gütersloh
"Zur Lage der Kultur in den Kommunen"

 

Panel 1: Das Kulturfördergesetz und der Kulturförderplan des Landes NRW
·         Wie gestaltet das Land Kulturförderung?
·         Was hat das Kulturfördergesetz verändert?

Andrea Hankeln, Referatsleiterin Ministerium Kultur und Wissenschaft NRW
Julia Sernicki, Referentin Ministerium Kultur und Wissenschaft NRW

Impuls Andrea Hankeln "Das Kulturfördergesetz und der Kulturförderplan des Landes NRW"

 

Panel 2: Kulturentwicklungsplanung
·         Warum ist strategische Kulturplanung wichtig?
·         Wie kann Kulturentwicklungsplanung gut gelingen?

Dr. Yasmine Freigang, Projektleiterin „Kultur in Westfalen“
Julia Siebeck, Leiterin Kulturbüro Kreis Höxter
Holger Freitag, Vorsitzender Ausschuss für Kulturpflege und Weiterbildung Stadt Recklinghausen

Impuls Dr. Yasmine Freigang: Kulturentwicklungsplanung
Mehr Kulturpolitik wagen!

Impuls Julia Siebeck: Evaluation Kulturentwicklungsplanung Kreis Höxter
www.netzschafftkultur.de/Kulturb%C3%BCro/Kulturplanungsprozess

Impuls Holger Freitag:
"Kulturentwicklungsplan der Ruhrfestspielstadt Recklinghausen"
www.recklinghausen.de/kulturentwickeln

 

Panel 3: Individuelle Künstlerförderung
·         Wie sehen die Lebenswirklichkeiten von Künstlern aus?
·         Welche Chance hat individuelle Künstlerförderung im ländlichen Raum?

Bernd Fesel, Senior Advisor european centre for creative economy (ecce)
Dr. Josef Spiegel, Geschäftsführer Stiftung Künstlerdorf Schöppingen

 

Panel 4: Kulturförderung
·         Wer fördert in NRW Kultur?
·         Welche Programme gibt es?

Andre Sebastian, Leiter Kulturbüro Münsterland
Georg Veit, Kulturdezernent Bezirksregierung Münster

Impuls Ande Sebastian und Georg Veit: Kulturförderung in NRW

 

Panel 5: Kulturelle Bildung
·         Was ist kulturelle Bildung?
·         Wie erkennt man die Qualität?
·         Welchen Stellenwert hat die kulturelle Bildung in der Stadt?
·         Was bedeuten kommunale Gesamtkonzepte zur kulturellen Bildung?

Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin Akademie der kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW
Brigitte Schorn, Leiterin Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW

 

Panel 6: Jugendkultur
·         Was ist Jugendkultur heute?
·         Was braucht Jugendkultur und was kann Politik dazu beitragen?

Dr. Paul Schrömbges, Erster Beigeordneter der Stadt Viersen und Vorsitzender Ständige Konferenz Kultursekretariat NRW Gütersloh

Impuls Dr. Schrömbges: Jugendkultur
 

Panel 7: Kulturelle Infrastruktur und soziale Stadtentwicklung
·         Welche Rolle soll und kann die Kultur in der Entwicklung eines Gemeinwesens einnehmen?
·         Welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit die Kultur in allen kommunalpolitischen Handlungsfeldern gestalterische Wirkung entfalten kann?

Horst Müller-Baß, Erster Beigeordneter der Stadt Lünen und stellvertretender Vorsitzender Ständige Konferenz Kultursekretariat NRW Gütersloh
Sigrun Krauß, Bereichsleiterin Kultur Kreisstadt Unna

 

Hier können Sie sich die Liste der Mitwirkenden herunterladen.
Hier können Sie sich die Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer herunterladen.
Hier können Sie sich das Programm herunterladen.